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Datenschutz

DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung)

Die DSGVO ist das europäische Datenschutzgesetz, das den Schutz personenbezogener Daten regelt und bei der Nutzung von KI-Tools in Schulen besonders relevant ist.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine EU-Verordnung, die seit Mai 2018 den Umgang mit personenbezogenen Daten regelt. Sie gibt Bürgerinnen und Bürgern umfangreiche Rechte bezüglich ihrer Daten und verpflichtet Unternehmen und Organisationen — auch Schulen — zu einem verantwortungsvollen Umgang mit personenbezogenen Informationen.

Für Lehrkräfte ist die DSGVO bei der Nutzung von KI-Tools besonders relevant. Zentrale Fragen sind: Werden bei der Nutzung personenbezogene Daten von Schülerinnen und Schülern verarbeitet? Wo werden die Daten gespeichert (EU oder Drittland)? Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag? Wurde eine Datenschutz-Folgenabschätzung durchgeführt? Die meisten Bundesländer haben eigene Handreichungen, die regeln, welche Tools im Schulkontext eingesetzt werden dürfen.

Als Faustregel gilt: Geben Sie niemals personenbezogene Daten von Schülerinnen und Schülern in allgemeine KI-Tools wie ChatGPT ein — also keine Namen, Noten, Fördergutachten oder andere identifizierbare Informationen. Für die Unterrichtsvorbereitung (Arbeitsblätter erstellen, Texte generieren) ist die Nutzung in der Regel unproblematisch, da keine Schülerdaten verarbeitet werden. Bei Tools, die direkt von Kindern genutzt werden sollen, ist eine sorgfältige Prüfung des Datenschutzes unerlässlich.

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