Large Language Models (LLMs), auf Deutsch große Sprachmodelle, sind KI-Systeme, die mit Milliarden von Texten trainiert wurden und dadurch ein breites Verständnis menschlicher Sprache entwickelt haben. Bekannte Beispiele sind GPT (OpenAI), Gemini (Google), Claude (Anthropic) und LLaMA (Meta). Diese Modelle bilden die Grundlage für die meisten modernen KI-Texttools.
LLMs funktionieren grundsätzlich, indem sie vorhersagen, welches Wort als nächstes in einem Text kommen könnte. Durch das Training mit enormen Datenmengen haben sie dabei ein erstaunlich gutes „Sprachgefühl" entwickelt. Sie können Texte zusammenfassen, übersetzen, umschreiben, Fragen beantworten und neue Inhalte erstellen. Für Lehrkräfte bedeutet das: Ein einziges Tool kann viele verschiedene Aufgaben in der Unterrichtsvorbereitung übernehmen.
Im Bildungsbereich werden LLMs zunehmend in spezialisierten Tools eingesetzt. Plattformen wie MagicSchool.ai, Diffit oder Eduaide.ai nutzen LLMs im Hintergrund, haben sie aber speziell für schulische Anwendungsfälle optimiert. Diese spezialisierten Tools liefern oft bessere Ergebnisse für den Unterricht als allgemeine Chatbots, weil sie mit pädagogischen Rahmenbedingungen arbeiten.